
Unsere FAQs geben einen kompakten Überblick über Funktionsweise, Einsatzbereiche und Vorteile der Impedanzmessung. Aquasant entwickelt und produziert seit 1982 hochwertige Schweizer Messtechnik, die weltweit für Prozesssicherheit, Robustheit und höchste Genauigkeit steht – selbst unter anspruchsvollsten Betriebsbedingungen.
Die Trennschichtmessung ist ein Verfahren zur Bestimmung der Grenzfläche zwischen zwei unterschiedlichen Phasen mit Dichteunterschied, in chemischen Abtrennprozessen.
Die Impedanz-Trennschichtmessung bestimmt die Lage der Grenzschicht zwischen zwei nicht mischbaren Flüssigkeiten, indem die elektrische Leitfähigkeit und die dielektrischen Eigenschaften der Medien entlang der Stabsonde gemessen werden. Änderungen in der Impedanz zeigen präzise den Übergang zwischen Leicht- und Schwerphase an.
Die Stabsonden eignen sich für Dekanter, Separatoren, Extraktionskolonnen, Lösungsmittelrückgewinnung, Reaktoren und Phasenabscheidestationen. Sie unterstützen sowohl kontinuierliche als auch diskontinuierliche (Batch) Trennprozesse.
Die Technologie funktioniert bei nahezu allen leitfähigen/nichtleitfähigen Kombinationen wie:
– Wasser / organische Lösungsmittel
– WFI / IPA
– Säuren / Kohlenwasserstoffe
– Extraktionsmittel / Reaktionsphase
Selbst sehr geringe Leitfähigkeitsunterschiede können detektiert werden.
Aquasant-Sensoren bieten eine nahezu Echtzeit-Messung mit Reaktionszeiten im Bereich von unter einer Sekunde. Dadurch können Trennprozesse automatisiert geregelt und Medienverluste minimiert werden.
Ja. Die Aquasant-Sonden sind in Ex ia-Ausführung verfügbar und erfüllen die Anforderungen nach ATEX und IECEx. Damit können sie sicher in Zone 0 / 1 betrieben werden, auch in lösemittelhaltigen Anlagen.
Die Sensoren benötigen keine klassische Kalibrierung. Sie werden lediglich mittels Teach-Funktion auf die beiden Prozessmedien eingestellt. Änderungen der Medien oder Rezepturen können jederzeit neu eingelernt werden.
Die Rohrsonden sind mit der plug&process Technologie (PPT) definiert. So benötigen diese Sensoren keine Kalibrierung. Die Grundparameter sind im Werk vorparametriert.
Ja. Durch die segmentierte Messstruktur der Stabsonde werden kurzzeitige Störungen wie Schaum, Drops oder Gasblasen gefiltert. Auch bei turbulentem Zulauf in Dekantern bleibt das Signal stabil.
– Kein mechanischer Verschleiss
– Unempfindlich gegenüber Dichteänderungen
– Hohe Genauigkeit auch bei engen Dichteunterschieden
– Keine beweglichen Teile → wartungsarm
– Messung über die gesamte Sondenlänge (kontinuierliches Profil)
Die Sonden werden vertikal in den Trennraum geführt. Typische Einbaupunkte:
– Abzug der Leichtphase (für Überlaufregelung)
– Abzug der Schwerphase (für Unterlaufregelung)
– Dekantereinlauf zur Erkennung schwankender Trennlagen
Die Länge wird an die Behältergeometrie angepasst.
Aquasant bietet robuste, industrielle Auswertgeräte wie mipromex MIQ- oder MIL-Serie an. Diese liefern:
– Analogsignale (4…20 mA),
– Grenzwertkontakte
– Digitale Ausgänge für SPS/PCS
Damit lassen sich kontinuierliche und Batch-Prozesse vollständig automatisieren.
Für die flüssig-flüssig Trennschichtmessung in chemischen Abtrennprozessen gibt es mehrere sehr gute Geräte und Lösungen von renommierten Schweizer Herstellern wie Aquasant und Endress+Hauser sowie aus Deutschland VEGA, KROHNE und Emerson, die in der Industrie weit verbreitet sind.