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Impedanz Messprinzip der Aquasant Sondentechnologie

Einzigartiges Impedanz – Messprinzip

Aquasant Impedanz Messung für Stab-, Rohr- und Klammersonden

Die hochauflösende Aquasant Vorort Messelektronik (MTI) misst den Wechselstromwiderstand (Dielektrizitätskonstante und elektrische Leitfähigkeit) einer Stab- oder Rohrsonde als Summensignal und wandelt diesen in einen normierten Messbereich um.

Die gemessene Impedanz (Wechselstromwiderstand) wird von der Vorort-Messelektronik Typ: MTI direkt in ein digitales normiertes Signal in [Impulse] umgesetzt. Die Messwerte in diesem Signalbereich sind produktspezifisch und für unterschiedliche Produkte, wie sie z.B. bei Trennschichtmessungen von zwei nicht mischbaren Flüssigkeiten anfallen, charakteristisch.

Antworten zum Impedanzmesspinzip

Wie funktioniert das Impedanz-Messprinzip bei Aquasant Stab- und Rohrsonden?

Das Impedanz-Messprinzip nutzt die elektrische Impedanz zwischen Messsonden und Prozessmedium, um die Lage einer Flüssigkeits-Grenzfläche zuverlässig zu detektieren. Veränderungen der Impedanz entstehen aufgrund unterschiedlicher elektrischer Eigenschaften (Leitfähigkeit, Dielektrizitätskonstante) der jeweiligen Phasen und werden von der Messelektronik in digitale Messsignale umgesetzt.


Welche Vorteile bietet die 3D-Impedanzmessung bei Rohrsonden?

Die 3D-Impedanzmessung ermöglicht eine hochauflösende Erfassung der Phasengrenzlage im Rohr, was zu präziseren Schaltpunkten und damit geringerem Produktverlust bei Batch- oder kontinuierlichen Trennprozessen führt. Dies verbessert Prozessstabilität und Reinheit der getrennten Phasen.


Warum ist Impedanzmessung robust gegenüber Emulsionen oder kleinen Dichtedifferenzen?

Das Messprinzip erkennt elektrische Eigenschaften der Medien anstelle physikalischer Parameter wie Dichte. Dadurch liefert es auch bei Emulsionen, sehr kleinen Dichtedifferenzen oder kontaminierten Phasengrenzen stabile Messwerte.


Welche Rolle spielt die Impedanz bei der Phasentrennung in Batch-Prozessen?

In Batch-Phasentrennungen erkennt die Sonde die Grenzschicht exakt, sodass automatisierte Auslassventile zum optimalen Zeitpunkt aktiviert werden können. Das verhindert Mischphasenverlust und erhöht die Produktausbeute.


Wie schnell reagiert eine Impedanz-Stab- oder Rohrsonde auf Lageänderungen der Grenzschicht?

Aquasant-Sonden reagieren nahezu in Echtzeit mit Messaktualisierungen im Bereich von unter einer Sekunde, was eine dynamische Prozesssteuerung ermöglicht.


Kann die Impedanzmessung auch bei leitfähigen und nichtleitfähigen Flüssigkeitskombinationen angewendet werden?

Ja, das Messprinzip detektiert zuverlässig unterschiedliche Flüssigkeitskombinationen (z. B. Wasser/organische Lösungsmittel, wässrige/organische Phasen), auch bei geringen Leitfähigkeitsunterschieden.


Welche Prozess-Auswerteeinheit unterstützt die Impedanz-Sonden und wie wird das Signal übertragen?

Die Messsonde liefert ein normiertes Impuls-Messsignal über die Messelektronik (MTI), das an die Auswerteeinheit (z. B. Serie: mipromex MIQ, MIL, MAT, MLT, MLS oder QTI800K, VTI300K, FTI600K ) übermittelt wird, um Grenzschichtlagen in Steuerlogiken umzusetzen.


Wie beeinflusst die Sonden-Impedanz die Anlagen-EMV und Störfestigkeit?

Die Geräte sind so konstruiert, dass Störeinflüsse minimiert werden, indem Impedanzmessung und digitale Signalaufbereitung getrennt erfolgen. Geschirmte zwei-drahtige Leitungen und standardisierte Übertragungsparameter verbessern die Störfestigkeit und Kompatibilität mit Prozesssteuerungen.


Ist die Impedanz-Trennschichtmessung für explosionsgefährdete Bereiche geeignet?

Ja. Die Sonden und Messsysteme sind in Ex-ia-Ausführung erhältlich und erfüllen gängige ATEX/IECEx-Anforderungen für den Einsatz in Zone 0, 1 und 2 mit brennbaren Medien.


Wie wird die Impedanz-Messung beim Inbetriebnahme-Setup kalibriert oder parametriert?

Für kontinuierliche Trennschichtmessung werden die Messwerte für beide Phasen im Auswertegerät gespeichert, um optimale Schaltpunkte zu definieren. Bei Batch-Prozessen ist durch Plug-&-Play-Parametrierung in vielen Systemen bereits ein funktionaler Abgleich mit Standardwerten möglich.

Auswertung des Impedanz Messwert mit Mipromex Steuergerät

Dieser produktspezifischer Messwert wird als stromimpulsmoduliertes Signal, über die 2-Drahttechnik zum Steuergerät mipromex (Stromquelle, eigensicheres Ausgangssignal), übertragen und entspricht einer Zahl im Bereich von 0 bis max. 3700 Impulse. Der physikalische Impedanz Messwert eines Produktes wird somit als Zahlenwert dargestellt, der als Impulszahl bezeichnet wird. Über die Berechnungsgrösse der Messspanne wird die Impulszahl in das Verhältnis zu 100% gesetzt und somit das Signal über den aktiven 4-20mA Ausgang an das Prozessleitsystem weitergeleitet.

Vorteile des Impedanz – Messprinzips

Spitzen Sondentechnologie seit über 40 Jahren bewährt